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Chemie, die stimmt! – Olivia Latendorf bei der 2. Runde in Münster

Unsere Schülerin Olivia Latendorf hat erfolgreich an der zweiten Runde des renommierten Chemiewettbewerbs „Chemie, die stimmt!“ teilgenommen. Austragungsort war die Universität Münster, wo sich die besten Nachwuchstalente aus ganz Nordrhein-Westfalen trafen.

Die Besten aus NRW unter sich
Zur zweiten Runde werden ausschließlich die jeweils 30 besten Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 und 10 aus ganz NRW eingeladen. Allein diese Qualifikation ist bereits eine starke Leistung und zeigt, auf welchem Niveau sich die Teilnehmenden bewegen.

Drei Stunden Chemie auf hohem Niveau
Im Zentrum stand eine dreistündige Klausur mit anspruchsvollen Aufgaben aus verschiedenen Bereichen der Chemie. Gefordert waren dabei insbesondere chemische Kenntnisse über den regulären Schulstoff hinaus sowie die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge sicher zu durchdringen.

Einblick in die Welt der Universität
Neben der Klausur bot das Rahmenprogramm die Gelegenheit, die Universität Münster kennenzulernen und erste Eindrücke vom Studium zu gewinnen.

Chemie zum Staunen – Experimentalvorlesung
Ein echtes Highlight war die Experimentalvorlesung zum Thema „Chemie und Licht“. Hier wurde eindrucksvoll gezeigt, wie spektakulär Chemie sein kann:

  • Explosionen und große Flammenbilder zeigten eindrucksvoll stark exotherme Reaktionen mit schneller Gasbildung – ein Prinzip, das man auch aus Verbrennungen oder Feuerwerk kennt.
  • Bei den Flammenfärbungen mit einer großen Wasserstoffflamme wurde sichtbar, wie angeregte Elektronen in Metallionen Licht unterschiedlicher Farbe aussenden – ein Effekt, der etwa aus dem Feuerwerk bekannt ist, zum Beispiel wenn Natrium gelb oder Barium grün leuchtet.
  • Fluoreszenz und Phosphoreszenz machten deutlich, wie Stoffe nach Anregung Licht sofort oder zeitverzögert wieder abgeben – vergleichbar mit Textmarkern oder Leuchtsternen.
  • Die Chemolumineszenz zeigte, dass Licht auch ohne Hitze direkt aus chemischen Reaktionen entstehen kann – wie man es von Knicklichtern kennt.

Ein starkes Zeichen für den MINT-Nachwuchs
Wir freuen uns sehr, dass Olivia an dieser besonderen Runde teilnehmen konnte. Ihr Engagement und ihre Leistung sind ein starkes Beispiel dafür, was mit Interesse und Einsatz möglich ist.

Wir hoffen, dass ihr Beispiel weitere Schülerinnen und Schüler motiviert, sich ebenfalls solchen Herausforderungen zu stellen. Im nächsten Jahr geht es dann bestimmt mit der Internationalen ChemieOlympiade weiter