Autor: Silke Meier

Projektkurs SportBioChemie erlebt Krav Maga

Der Projektkurs SportBioChemie der Jahrgangsstufe 12 hatte am vergangenen Wochenende die Gelegenheit, einen besonderen Einblick in die Selbstverteidigungssportart Krav Maga zu erhalten. Gastgeber war Krav Maga Essen, wo die Schülerinnen und Schüler einen spannenden und intensiven Vormittag verbringen konnten.

Im Mittelpunkt des Projekttages standen verschiedene Angriffsszenarien und die Frage, wie der menschliche Körper in Stresssituationen reagiert.

Gemeinsam mit den Trainern wurden unterschiedliche Gefahrensituationen zunächst theoretisch besprochen und anschließend praktisch erprobt.

Dabei konnten die Teilnehmenden selbst erfahren, wie wichtig schnelle Entscheidungen, Körperkontrolle und klare Abläufe in realitätsnahen Situationen sind.

Besonders eindrucksvoll war der abschließende Praxisteil: Einige der zuvor erlernten Techniken wurden unter gezielt erzeugtem Stress erneut getestet.

Schnell zeigte sich, wie stark Stress unseren Körper und unsere Wahrnehmung beeinflusst. Bewegungsabläufe und Techniken, die zuvor problemlos funktioniert hatten, waren plötzlich deutlich schwerer abrufbar.

Der Projekttag bot damit nicht nur spannende sportliche Erfahrungen, sondern auch wertvolle Einblicke in die biologischen und chemischen Prozesse, die in Stresssituationen im menschlichen Körper ablaufen — und stellte damit eine perfekte Verbindung zwischen Sport und Naturwissenschaft dar.

Ein herzlicher Dank gilt dem Team von Krav Maga Essen für die engagierte Betreuung und die interessanten Einblicke in Training, Selbstverteidigung und Stressbewältigung.

Feuerwehr hautnah erleben

Die 7. Klassen des THG zu Besuch bei der Freiwilligen Feuerwehr Kettwig

In den vergangenen zwei Wochen hatten alle 7. Klassen des Theodor-Heuss-Gymnasiums die Gelegenheit, die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Kettwig-Mitte hautnah kennenzulernen. Im Mittelpunkt des Besuchs standen die Themen Brandschutz, Prävention und richtiges Verhalten in Gefahrensituationen.

Dabei blieb es nicht nur bei theoretischem Wissen: Die Schülerinnen und Schüler konnten selbst aktiv werden und verschiedene realitätsnahe Übungen ausprobieren. Besonders spannend war die gemeinsame Rettungsaktion, bei der jede Klasse ihre Lehrperson mithilfe einer Tragedecke aus dem ersten Stock „retten“ musste. Hier waren Teamarbeit, klare Kommunikation und gegenseitiges Vertrauen gefragt – vor allem unter Zeitdruck.

Außerdem wurde die Flucht durch einen verrauchten Flur simuliert. Die Jugendlichen erfuhren dabei eindrucksvoll, wie wichtig Orientierung, Ruhe und Zusammenarbeit in Notfällen sind.

Ein weiteres Highlight war der praktische Umgang mit Übungsfeuerlöschern. Zum Abschluss durften alle selbst ausprobieren, wie man ein Feuer richtig löscht und worauf es dabei ankommt.

Die Besuche haben nicht nur viele spannende Einblicke ermöglicht, sondern auch gezeigt, wie wichtig die Arbeit der Feuerwehr für unsere Gesellschaft ist.

Ein besonderer Dank gilt der Feuerwehr Essen sowie der Freiwilligen Feuerwehr Kettwig-Mitte, die mit großem Engagement, viel Geduld und spannenden Übungen diesen lehrreichen Vormittag möglich gemacht haben.

Wilder Westen auf der Schulbühne

Die English Drama Group begeistert mit „The Outlaws of Candy Kitchen“

Die English Drama Group unserer Schule hat erneut bewiesen, wie viel Kreativität, Spielfreude und Teamgeist in unseren Schülerinnen und Schülern steckt. Die diesjährige Produktion der Jahrgangsstufen 7 und 8 führte das Publikum mitten hinein in den Wilden Westen – mit dem unterhaltsamen und humorvollen Stück „The Outlaws of Candy Kitchen“ von D. M. Larson.

In der fantasievollen Western-Komödie verwandelte sich die Bühne in eine kleine Cowboy-Stadt voller skurriler Charaktere, geheimnisvoller Outlaws und natürlich jeder Menge Süßigkeiten. Mit viel Witz, Spannung und charmanten Dialogen gelang es den jungen Schauspielerinnen und Schauspielern, das Publikum von der ersten bis zur letzten Minute zu begeistern.

Neben den schauspielerischen Szenen gehörten auch gemeinsame Tanz- und Bewegungseinlagen zur Aufführung, die das lebendige Western-Ambiente zusätzlich unterstrichen und für viel Dynamik auf und vor der Bühne sorgten.

Ergänzt wurde das Stück durch kreative digitale Projektionen im Hintergrund: In einer humorvollen Wettkampfszene mussten sich zwei Kontrahenten einem projizierten Hindernisparcours stellen und die Herausforderungen passend auf der Bühne nachspielen. Auch eine turbulente Schlägerei im Stil klassischer Bud-Spencer-Filme sorgte beim Publikum für Begeisterung und großen Applaus.

Unter der engagierten Leitung von Frau Demel und Frau Yeni-Çam arbeiteten die Mitglieder der Drama Group über viele Wochen hinweg intensiv an ihren Rollen, Szenen und Choreografien. Dabei konnten die Schülerinnen und Schüler nicht nur ihre Englischkenntnisse anwenden und verbessern, sondern auch wichtige Erfahrungen im Bereich Schauspiel, Bühnenpräsenz und Teamarbeit sammeln.

Besonders beeindruckend war die große Spielfreude der Darstellerinnen und Darsteller. Von mutigen Sheriffs über geheimnisvolle Banditen bis hin zu außergewöhnlichen Bewohnern der „Candy Kitchen“ – jede Rolle wurde mit viel Einsatz und Kreativität gestaltet. Auch Kostüme, Requisiten und die liebevolle Gestaltung der Bühne trugen dazu bei, die besondere Atmosphäre des Wilden Westens lebendig werden zu lassen.

Neben den Schauspielerinnen und Schauspielern verdient auch das Technik- und Organisationsteam große Anerkennung. Durch den Einsatz hinter den Kulissen konnte die Aufführung reibungslos umgesetzt werden.

Wir sind stolz auf die Leistungen unserer Schülerinnen und Schüler und bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten sowie bei dem begeisterten Publikum für die Unterstützung. Die diesjährige Aufführung hat einmal mehr gezeigt, wie viel Talent und Engagement in unserer Schulgemeinschaft steckt.

Die Vorfreude auf die nächste Produktion der English Drama Group ist bereits jetzt groß!

Klasse 9 forscht mit 3D-Druckern

Schleimpilze im Labyrinth

Im Kurs „Angewandte Naturwissenschaften“ der Jahrgangsstufe 9 arbeiten unsere Schülerinnen und Schüler aktuell an einem außergewöhnlichen Projekt, das Biologie, Technik und Kreativität miteinander verbindet.

Ausgangspunkt war die Gestaltung eigener Labyrinthe auf Millimeterpapier, die anschließend mit dem CAD-Programm Onshape digital konstruiert wurden. Diese Entwürfe wurden schließlich mithilfe unserer schuleigenen 3D-Drucker aus PETG umgesetzt.

Im nächsten Schritt wurden die gedruckten Labyrinthe mit Agar gefüllt und mit Schleimpilzen besetzt. Ziel des Experiments ist es, zu untersuchen, ob Schleimpilze in der Lage sind, ein Labyrinth effizient zu „lösen“, also Wege zu finden, Abkürzungen zu erkennen und sich optimal auszubreiten.

Erste Ergebnisse zeigen, dass dies grundsätzlich funktioniert – allerdings mit einer spannenden Herausforderung: Die Schleimpilze überwinden teilweise sogar die vorgesehenen Wände. Dieses unerwartete Verhalten führt dazu, dass die Schülergruppen nun eigenständig überlegen, wie die Barrieren angepasst oder behandelt werden müssen, um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten.

Gerade dieser offene Ausgang macht den besonderen Reiz des Projekts aus. Die Schülerinnen und Schüler durchlaufen eigenverantwortlich alle Phasen eines naturwissenschaftlichen Arbeitsprozesses: von der Planung über die Konstruktion und praktische Umsetzung bis hin zur Auswertung. Dabei stoßen sie immer wieder auf reale Probleme, etwa bei der Materialwahl, dem Design der Labyrinthe oder der Durchführung der Versuche, und entwickeln eigene Lösungsstrategien.

Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie lebendig und praxisnah naturwissenschaftlicher Unterricht sein kann. Ein besonderer Dank gilt dem Förderverein unserer Schule – ohne die Unterstützung und die Anschaffung der 3D-Drucker wäre ein solches Projekt in dieser Form nicht möglich gewesen.

Bienenschwarm im Grünen Klassenzimmer sorgt für Staunen

Spannende Unterrichtsmomente durch ein außergewöhnliches Naturereignis vor Ort

Ein außergewöhnliches Naturschauspiel bot sich in der vergangenen Woche auf unserem Schulgelände in Essen: Ein großer Bienenschwarm ließ sich im Grünen Klassenzimmer nieder und zog sofort die Aufmerksamkeit zahlreicher Schülerinnen und Schüler auf sich. Was zunächst wie ein „Heidenspektakel“ wirkte, entwickelte sich schnell zu einer gelungenen Verbindung aus Sicherheitsmanagement und lebendigem Unterricht.

Umgehend wurde der Bereich durch unseren Hausmeister abgesperrt, sodass ausreichend Abstand für alle gewährleistet war. Ziel war es, die Sicherheit der Schulgemeinschaft zu sichern und gleichzeitig Ruhe für die Tiere zu schaffen.

Die Lehrkräfte Andrea König und Jan Käding reagierten besonnen und setzten den Schwarm zunächst vorsichtig in eine geeignete Kiste um. Dabei wurden die Bienen behutsam von ihrem Ast gelöst. Anschließend folgten sie instinktiv dem dunklen Innenraum der Kiste – ein Verhalten, das typisch für diese Höhlenbewohner ist.

Parallel dazu wurde Kontakt zur Kreisimkerschaft Essen aufgenommen. Am Abend übernahm schließlich der erfahrene Imker Herr Rosenthal, Sachverständiger für Bienenschwärme im Bereich Heisingen, die weitere Betreuung.

Der Vorfall wurde direkt in den MINT-Unterricht der 6. Klasse integriert und bot einen außergewöhnlich praxisnahen Zugang zum Thema Insektenkunde. Unter dem Binokular wurden zunächst tote Bienen untersucht, später – nachdem anfängliche Unsicherheiten abgebaut waren – auch lebende Tiere vorsichtig in Petrischalen betrachtet.

Die Schülerinnen und Schüler zeigten großes Interesse, stellten zahlreiche Fragen und profitierten von einem authentischen Lernanlass mit starkem Alltagsbezug.

Bereits ab Donnerstag waren keine Bienen mehr vor Ort zu beobachten. Der Hauptschwarm wurde nach Heisingen umgesiedelt, verbliebene Tiere haben sich vermutlich anderen Völkern angeschlossen.

Ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie unerwartete Ereignisse nicht nur sicher gemeistert, sondern auch gewinnbringend in den Unterricht integriert werden können.

Kartoffeln statt Klassenzimmer

Klasse 5d erlebt Landwirtschaft hautnah in Heiligenhaus

Für einen gelungenen Auftakt in das fächerübergreifende Projekt „Landwirtschaft“ hat sich die Klasse 5d heute auf den Weg nach Heiligenhaus gemacht, um gemeinsam Kartoffeln zu setzen. Die frühe Lea und die rot leuchtende Laura, nicht unsere Schülerinnen, sondern die Kartoffeln, wurden mit viel Sorgfalt in die Erde gebracht und mit selbiger angehäufelt.


Gemeinsam betrachteten wir einige riesige Exemplare und krumme Dinger, Ernte aus dem letzten Jahr, die in einer solchen Formvielfalt im Supermarkt nicht zu finden ist. Warum nicht war den Kindern schleierhaft, denn sie schmecken genauso gut. 35% der Ernte wirft ein Kartoffelbauer weg, jährlich mehrere tausend Tonnen in Deutschland. Einfach weil sie nicht der Norm entsprechen. Diese Zahlen regten uns zum Nachdenken an: warum können diese Kartoffeln nicht an Tiere verfüttert oder in ärmere Länder verschifft werden? Selbst Biogasanlagen wollten letztes Jahr keine Kartoffeln, warum? Anregungen, die bestimmt im folgenden Projekt zur Verbindung von Biologie und Erdkunde aufgearbeitet werden.


Wie viel Arbeit hinter einem Sack Kartoffeln steckt, können die Kinder im Oktober erleben, wenn sie die eigenen Setzlinge ernten. Neben der Hauptfigur des Tages, der Kartoffel,hatten die Kinder Einblicke in eine artgerechte Hühnerhaltung und Gestaltung eines naturnahen Bachlaufes, den sie mit viel Hingabe vom Moss und Algen aus dem Herbst befreiten.


Dreckig, ausgepowert und gut gelaunt konnte uns bei dem Sonnenschein auch der ausgefallene Bus auf dem Rückweg nicht groß verärgern.

Jetzt abstimmen! THG bei der SpardaSpendenWahl 2026

Ihre Stimme für Kunst und Kultur

Wir freuen uns sehr, dass unsere Schule auch in diesem Jahr wieder an der SpardaSpendenWahl 2026 teilnimmt.

Vom 21. April bis zum 19. Mai 2026 haben Sie die Möglichkeit, unser Projekt mit Ihrer Stimme zu unterstützen und damit aktiv zur Förderung unserer Schülerinnen und Schüler beizutragen.

Bühne frei für uns – Bühne frei für Kunst

Kunst ist am THG ein fester Bestandteil des Schullebens. Mit unserem Format „Kunstwerk des Monats“ geben wir kreativen Arbeiten bereits jetzt einen sichtbaren Platz, sowohl im Foyer unserer Schule als auch auf unserer Website.

Unser Ziel ist es, Kunst nicht nur entstehen zu lassen, sondern sie auch bewusst zu präsentieren und erlebbar zu machen. Dafür planen wir eine jährliche Werkschau, bei der die Werke aus dem Kunstunterricht aller Klassen in die gesamte Schulgemeinschaft getragen werden. Schülerinnen und Schüler sollen dabei praxisnah lernen, wie Ausstellungen konzipiert werden, welche Wirkung Präsentationen haben und wie Kunst öffentlich inszeniert wird.

Um dieses Vorhaben umzusetzen, benötigen wir flexible Präsentationsmodule und geeignete Ausstellungsflächen. Genau dafür bewerben wir uns bei der SpardaSpendenWahl.

Warum Ihre Stimme wichtig ist

Mit Ihrer Unterstützung können wir bis zu 6.000 Euro Fördergelder erhalten. Diese helfen uns dabei, kreative Projekte auszubauen, die Sichtbarkeit von Kunst an unserer Schule zu erhöhen und die Selbstwirksamkeit unserer Schülerinnen und Schüler nachhaltig zu stärken.

Jetzt abstimmen!

Unterstützen Sie unser Projekt mit Ihrer Stimme unter folgendem Link:
https://spardaspendenwahl.de/code-anfordern

Die Abstimmung dauert nur wenige Minuten, hat aber eine große Wirkung.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

Jazz hautnah – Konzert für die 8. Klassen

Zum Beginn des zweiten Halbjahres startete die gesamte Jahrgangsstufe 8 im Musikunterricht mit einer spannenden Reise in die Welt des Jazz. Dabei beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler zunächst mit den historischen Ursprüngen dieser Musikrichtung, angefangen bei früher Black Music wie Work Songs und Spirituals, bis hin zur Entwicklung verschiedener Jazz-Stile.

Ein besonderes Highlight dieser Unterrichtsreihe war der Besuch von Studierenden der Folkwang Universität der Künste. Sie gaben ein exklusives Jazz-Konzert direkt in der Schule und brachten die zuvor theoretisch behandelten Inhalte zum Leben. Die Musikerinnen und Musiker präsentierten Stücke aus verschiedenen Jazz-Stilen wie Dixieland, Swing, Bebop, Cool Jazz, Free Jazz und Fusion und erläuterten dabei anschaulich die Besonderheiten der jeweiligen Stilrichtungen.

Das Konzert ermöglichte es den Schülerinnen und Schülern, Jazz nicht nur zu hören, sondern ihn wirklich zu erleben. Besonders beeindruckend war für viele die Performance der Sängerin, die durch ihre Bewegungen und Ausdruckskraft eine zusätzliche emotionale Ebene eröffnete. Auch die unterschiedlichen Spielweisen von Instrumenten wie Kontrabass und Trompete sowie deren Rolle in den einzelnen Stilrichtungen wurden intensiv wahrgenommen und reflektiert.

In der abschließenden Auswertung wurde deutlich, wie nachhaltig dieses Erlebnis gewirkt hat: Die Schülerinnen und Schüler konnten Erkenntnisse gewinnen, die weit über den klassischen Unterricht hinausgehen. Das Jazz-Konzert hat nicht nur Wissen vermittelt, sondern Begeisterung geweckt und einen lebendigen Zugang zu Musik geschaffen.

THG unterwegs – Zwischen Münster, Elburg und London

Unter dem Motto „THG unterwegs – Zwischen Münster, Elburg und London“ waren unsere Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 9 und 11 in den vergangenen Tagen an ganz unterschiedlichen Orten aktiv.

Mit zahlreichen neuen Eindrücken und schönen Erinnerungen im Gepäck kehrten alle Beteiligten zurück und nehmen viele wertvolle Erfahrungen aus dieser besonderen Zeit mit.