Kategorie: Allgemein

Ehemaligentreffen 2022

Nach zweimaliger Verschiebung lädt das Theodor-Heuss-Gymnasium am Samstag, den 20. August 2022 endlich wieder einmal alle ehemaligen Schüler und Lehrer zu sich ein. Von 19:00 bis 23:00 Uhr besteht bei kühlen Getränken und Grillwürstchen die Gelegenheit, alte Schulkameraden wiederzutreffen. Gepflegter Jazz sorgt für eine passende musikalische Untermalung. So können die Ehemaligen gemeinsam in schönen (und vielleicht auch nicht so schönen) Erinnerungen schwelgen. Erlebnisse werden wieder wach am Ort des Geschehens.

Die Veranstaltung findet ausschließlich im Freien statt.

Schöne Ferien!

Liebe Schülerinnen und Schüler, sehr geehrte Eltern und Erziehungsberechtigte,

eine kühle Überraschung zum Schluss.

Der Förderverein spendierte allen Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern am letzten Schultag ein Eis von Mikas Eiswagen. Vielen Dank für diese tolle Aktion.

Nun aber wünschen wir allen erholsame und sonnige Sommerferien und bedanken uns für ein tolles letztes Schuljahr und die fantastische Unterstützung.

THG Drama Group 2022 proudly presents: The Tempest

Die English Drama Group 2022 präsentierte am 9. und 11.6. ihr aktuelles Stück „The Tempest“. Beide Aufführungen erfreuten sich zahlreicher Zuschauer, die vor allem das Bühnenbild, die musikalische Untermalung und die gelungene Darbietung der Jungschauspieler*innen lobten.

Das neue Team um Frau Demel und Frau Yeni-Çam feierte seinen Auftakt mit keinem geringeren als „Der Sturm“ in einer modernen englischen Version des Shakespeare-Klassikers.

Die Gruppe aus Schüler*innen der Jahrgangsstufe 7 entführte das Publikum auf eine verzauberte Insel. Dort gelang es dem Magier Prospero nach 12 langen Jahren des Wartens endlich Rache an seinem hinterlistigen Bruder Antonio zu üben. Figuren wie die beiden Trunkenbolde Stephano und Trinculo und das Inselmonster Caliban brachten alle herzlich zum Lachen. Die Inselbewohner Spirit Ariel und ihre feenhaften Gefolgschaft schafften eine zauberhafte Atmosphäre. Ganz nach Shakespeare-Tradition durfte eine Liebesgeschichte dabei natürlich nicht fehlen.

In einer Vielzahl von Proben durch das Schuljahr hindurch wurde gemeinsam an Stück und Figuren gearbeitet. Und das Ergebnis konnte sich wirklich sehen lassen….

Nach den gelungenen Vorstellungen verabschiedeten sich die Darsteller und das begeisterte Publikum bedankte sich mit „Standing Ovations“.

Landesentscheid – 3x Gold für das THG mit der KRG!

Die erfolgreiche Kooperation zwischen dem Theodor-Heuss-Gymnasium und der Kettwiger Rudergesellschaft zeigte sich auch wieder bei den Landesmeisterschaften der Schulen.

So konnte sich die Ruderriege des THG 3 Mal Gold sichern und sich damit für den Bundesentscheid in Berlin vom 13.-17. September qualifizieren.

Die zwei siegreichen Boote, die alle vom Kettwiger Ruderverein trainiert werden und nach Berlin fahren, sind bei den

Juniorinnen WK II: Lilli Fischer, Lotte Martin, Nadja Möllering, Pia Riethmüller, Julia Stöber

und bei den

Junioren WK III: Ali Atay, Ayk Gentzsch, Jaap Klein, Julian Lainck, Emil Liptow

Ein toller Erfolg. Herzlichen Glückwunsch!

Laurenz Henri Garcia gewinnt Landespreis

Laurenz Henri Garcia aus der 7a gewinnt im Rahmen des 69. Europäischen Wettbewerbs einen Landespreis für das THG. Geehrt wurde seine hervorragende Leistung im Fach Kunst.

Über 58.000 Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland und von zahlreichen deutschen Auslandsschulen nahmen an dem Wettbewerb teil und reichten ihre kreativen Arbeiten ein. Das Motto lautete „Nächster Halt: Nachhaltigkeit“. 

Auch am THG wurden die Schülerinnen und Schüler aktiv. Sie zeichneten ihre Ideen für eine nachhaltigere Gesellschaft, für mehr Klima- und Umweltschutz sowie für gemeinsames europäisches Handeln. Im ersten Schulhalbjahr 2021 konnten sich mehrere SchülerInnen der Klassen 6 und 7 der Kunstkurse bei Frau Hohensee für den Wettbewerb qualifizieren. Sie erarbeiteten kluge, künstlerische Konzepte, die zur Europaschule Bornheim geschickt und dort geprüft wurden.

Laurenz erfand ein nachhaltiges Konzept, dass sich nicht nur gegen die Arbeiten seiner MitschülerInnen durchsetzte. Er beeindruckte die Jury so sehr mit seiner Arbeit, dass sie sogar am Wettbewerb auf Bundesebene teilnahm.

Hier könnt ihr von unserem Gewinner lesen, welches Konzept er sich für ein nachhaltiges Europa erarbeitet hat und wie er die Preisverleihung erlebte:

Ich habe mich sehr darüber gefreut, als ich die Nachricht bekam, beim 69. Europäischen Wettbewerb 2022 einen Preis auf Landesebene für das THG gewonnen zu haben. Ich hatte mich für das Modul ‚2-3 Europas junge Ideen für den Umweltschutz‘ entschieden und zeichnete einen unterirdischen Lebensraum für uns Menschen, während sich unsere Erde an der Oberfläche von den Umweltkatastrophen erholen konnte und wir so den Klimawandel aufhalten konnten. Am Tag der Verleihung am 23. Mai bekam ich, gemeinsam mit einigen anderen Preisträgern und Preisträgerinnen von anderen Schulen aus NRW, von unserer Schul- und Bildungsministerin Yvonne Gebauer meine Urkunde und Preise überreicht. Der Tag war sehr aufregend für mich, aber auch sehr interessant, weil viele gute Ideen und Beiträge von anderen Kindern zu sehen waren. Unter anderem wurden Hörspiele, Videos und Zeichnungen präsentiert.“

Wir freuen uns sehr mit Laurenz und wünschen ihm weiterhin viel Erfolg!

Wassersportwoche der EF

Lifetime-Sport, so der Name des Wassersport-Zentrums, in dem wir unsere diesjährige Stufenfahrt verbrachten. Gemeinsam mit unseren Lehrern erlebten wir eine unvergessliche Woche mit viel Sport und Spaß im wunderschönen Holland.

Die Hauptaktivität war Windsurfen. Im Grunde hatten alle sehr viel Spaß daran, nur leider waren die ersten Tage sehr kalt, weswegen sich nicht alle aufs Wasser wagten. Abgesehen von dem Wassersport gab viele andere sportliche Aktivitäten.

Wir hatten einen Basketballplatz, ein Volleyballfeld und beides nutzten wir an zahlreichen Nachmittagen und Abenden – am letzten Tag wir alle. Die Abende, die wir in den Bungalows verbrachten, waren immer sehr lustig. Das morgendliche Aufstehen (teils sehr früh) war aber auch keine Tragödie. Was wir uns vielleicht alle gewünscht hätten, war mehr Zeit nach dem Abendessen fürs Kochen, gemeinsame Aktivitäten oder das gemütliche Zusammensein mit den Anderen in deren Bungalows.

Wäre da das leidige Thema Unterkunft, hier die Bungalows … An sich waren sie ganz schön und auch wirklich sehr gemütlich. Leider war ein Großteil nicht renoviert. Die renovierten waren deutlich schöner als die anderen und hatten einen sehr wohnlichen Charakter. Die anderen sahen eher aus wie abgenutzte Motel-Zimmer. Aber für fünf Tage war das in Ordnung, insbesondere nachdem die Regale mit Süßigkeiten und sonstigen Leckereien bestückt wurden. Sehr gut dagegen gefiel allen die selbstständige Versorgung im eigenen Bungalow. Der Supermarkt war mit dem Fahrrad oder auch zu Fuß problemlos zu erreichen, wenn auch ein bisschen weit entfernt. Insofern hat es uns während der ganzen Zeit an nichts gefehlt.

Wenn auch der Wassersport der vorrangige Grund war, warum wir dort hingefahren sind, so hätte uns etwas mehr Entscheidungsfreiheit bei den Aktivitäten besser gefallen. Ich glaube, ich kann in diesem Punkt für alle sprechen. So war denn auch Mittwoch der beste Tag. Da konnten wir frei wählen, was wir gerne machen wollten.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es eine unvergessliche Zeit war. Alle hatten sehr viel Spaß, die Schüler wie die Lehrer. Wir waren froh, trotz Corona gemeinsam wegfahren zu können. Hätten einige wohnlichere Bungalows gehabt, so hätten wir alle für eine Verlängerung gestimmt. Demnächst vielleicht auch im Sommer, damit das Wasser nicht mehr so kalt ist. Aber das Wichtigste: Wir konnten als Stufe mehr zusammenwachsen. Und das hat definitiv geklappt.

Alex Mpaltoumis

Hurra, 3.500 € gewonnen!

Es ist geschafft! 

Nach einem starken Endspurt, schafft es das Theodor-Heuss-Gymnasium mit der Unterstützung der gesamten Schulgemeinde auf den 7. Platz bei der SpardaSpendenWahl.

Damit gehen 3.500 € an das THG – eine stolze Summe.

Ein großes DANKESCHÖN an alle, die durch Ihre Stimme das THG so tatkräftig unterstützt haben.

Wir sind überglücklich, dass wir uns mit dem Preisgeld weiterhin nachhaltig engagieren können. Auf die Ausgestaltung unseres Schulgartens als Lernort, Wohlfühloase und Lebensraum für Menschen und Tiere freuen wir uns riesig.

Herzlichen Dank für Ihre / Eure Unterstützung!

Einmal Weimarer Republik und zurück….

Am 17.5.22 ging es für den Geschichtsleistungskurs der Q1 zeitlich zurück. Nicht nur in die „Goldenen Zwanziger“, sondern auch in die dunklen Kapitel der Weimarer Republik.

Die Ausstellung „Fotografie in der Weimarer Republik“ in Oberhausen erlebten die Schüler*innen im Rahmen einer Führung. So vertiefte der Kurs bereits vorhandenes Wissen, erfuhr viel Neues und erlebte künstlerische Aspekte hautnah.

Im Anschluss an die Führung ging es noch einmal durch die Ausstellung. Hier hatten die Schüler*innen die Möglichkeit, einige selbstgewählte Schwerpunkte unter die Lupe zu nehmen.

Als es mit den ÖPNV wieder gen Kettwig ging waren sich alle einig – ein tolles Erlebnis mit viel Input.

Jugend stimmt für den Landtag – Juniorwahl zur Landtagswahl am THG

Rund 210 Schüler*innen der Jahrgangsstufen 9 bis 11 traten in der Woche vom 9.-13. Mai, kurz vor der Landtagswahl, bei der Juniorwahl zum Landtag NRW an die Wahlurne.

Ziel der am Kettwiger Gymnasium durchgeführten Abstimmung war es, wie bereits bei der Junior-Bundestagswahl das Interesse der Jugendlichen für Politik zu wecken und Freude an einer politischen Beteiligung zu vermitteln.

Wie bei einer echten Wahl erhielten die Schüler*innen Stimmzettel, welche einzeln in einer Wahlkabine im Wahllokal der Schule ausgefüllt und anschließend in eine versiegelte Wahlurne geworfen wurden. Durch diese Wahlsimulation soll die Wichtigkeit fundierter Meinungsbildungsprozesse vermittelt werden, an deren Ende ein begründetes politisches Urteil der Jugendlichen steht.

Grafik Erststimmen 2022

Grafik Zweitstimmen (sic!) 2022

*Sonstige (Stimmen): PDF(3), Urbane(3), Volt (2), ÖDP(2), dieBasis(2), Tierschutz(2), LfK(1), MLPD(1), Tierschutzpartei(1).

Landesweit beteiligten sich über 800 Schulen an diesem Projekt. So fließt auch das Ergebnis des THG Essen-Kettwig in das landesweite Ergebnis des Projektes Juniorwahl ein. Das Gesamtergebnis der landesweiten Juniorwahl wird am Wahlsonntag (15.05.22) ab 18:00 Uhr auf www.juniorwahl.de veröffentlicht.

(Fachschaft Sozialwissenschaften)

RENOIR, MONET, GAUGUIN – Die Namen kenne ich doch

Bildbetrachtung vor Originalen – für viele Schüler*innen des THG eine ganz neue Erfahrung.

Exkursionen sind endlich wieder möglich und so ging es in der vergangenen Woche direkt für zwei Gruppen ins nahe gelegene Museum Folkwang. Für einige der Schüler*innen der 8d war dies sogar der allererste Museumsbesuch überhaupt.

Gleich mit zwei Stufen in ein und dieselbe Ausstellung?

Anlässlich des 100jährigen Jubiläums bietet die Sonderausstellung des Museum Folkwang gleich zwei mögliche Anknüpfungspunkte an aktuelle Lerninhalte. Für die 8d ging es auf Spurensuche des Impressionismus und Postimpressionismus. Der Grundkurs der Einführungsphase vertiefte seine Kenntnisse zur Farbe und Landschaftsmalerei und erhielt gleichzeitig einen direkten Einstieg in das neue Thema „Plastik und Skulptur“.

Ausgestattet mit der Folkwang App und dem Audioguide zur Führung Bilder einer fließenden Welt hatten die Schülerinnen Gelegenheit im ganz eigenen Tempo die Ausstellung zu erkunden. Lediglich sieben Sekunden verbringt der durchschnittliche Besucher vor einem Bild bevor er weiterzieht. Dass man so keine Details wahrnehmen kann, haben die Schülerinnen selbst erleben können.

„Die Namen Renoir, Monet und Van Gogh, waren mir ein Begriff, dass diese Künstler aber so mit der Farbe umgegangen sind, war mir nicht bewusst. Die Farbe stand teilweise extrem dick auf der Leinwand.“ Julians positive Rückmeldungen zu dem Ausflug zeigen, dass authentische Objekte eine ganz andere Wirkung haben. So ist zum Beispiel der pastose Farbauftrag und die Spontanität der einzelnen Pinselstriche, die die Pleinairmalerei als Neuerung mit sich brachte, anders als auf einer zweidimensionalen Projektion viel leichter zu vermitteln.

Besonders ins Auge gefallen ist vielen Schüler*innen der Divisionismus mit seiner systematischen Zerlegung von Farbflächen in kleine Quadrate oder Punkte. So entstand eine rege Diskussion der Arbeit Le Point des Arts von Paul Signiac. „Hier stand er ja wohl nicht mehr draußen in der Landschaft und hat gemalt, oder? Das dauerte bestimmt ewig.“ Im Museumshop musste natürlich eine kleine Erinnerung mitgenommen werden…

Farbdrucke und Projektionen können nicht ansatzweise eine Betrachtung vor Originalen ersetzen. Das haben besonders die Schüler*innen der EF bemerkt, als sie die Figuren von Auguste Rodin genauer betrachtet haben. Was an den Figuren so bahnbrechend neu war, ist aus heutiger Sicht schwer nachvollziehbar. Doch wurde deutlich, dass die Figuren keine idealisierten Körper ab- bzw. nachbilden wollen. Schon aus der Rückenansicht konnte man ohne den Titel zu kennen das traurige Gesicht der Kauernden erahnen.

„Die Figuren strahlen durch die Oberflächengestaltung und ihre Körperhaltung Gefühle oder Gedanken aus, irgendwie sehr menschlich und weniger göttlich oder heroisch.“ So war nur am Titel zu erkennen, dass es sich bei einer nackten Frauenfiguren um die biblische Eva handelt. „Sie schämt sich total. Sie guckt weg und verschränkt die Arme vor Ihrem Körper. Außerdem hat sie ein kleines Fettpölsterchen.“, bemerkte Mats „Mit der glücklichen Eva im Paradies hat das wenig zu tun.“

Beide Kurse konnten sich für die raumgreifenden Installationen der zeitgenössischen japanischen Künstlerinnen Chiharu Shiota und Tabaimo begeistern. „Besonders die Verbindung zwischen alter japanischer Kunsttradition oder dem japanischen Theater und Videoinstallation hat mir gut gefallen.“  Die Videoinstallation midnight sea von Tabaimo, eine Animation traditioneller Holzschnitzarbeiten in einem abgedunkelten Raum und mehrfachen Spiegeln, fesselte die Schüler*innen zwischen beruhigend-meditativ und beklemmend-düster.

Tobias aus der 8d beschrieb passend: „Ich musste ein zweites Mal rein gehen und mir ansehen was da passiert. Ich habe beim ersten Mal so etwas Blumiges unter den Wellen wahrgenommen, beim zweiten Mal habe ich Organe eines Menschen erkennen können. Das war beeindruckend und verstörend zugleich. Aber trotzdem irgendwie schön, weil es einem so eine unendliche Tiefe durch die Spiegel vermittelt hat.“

Das waren also mindestens 77 mal 7 Sekunden Bildbetrachtung vor einem Werk… 😉

Hannah Kern