Hilfe für die Ukraine
Wie kann man die Menschen in der Ukraine zu unterstützen? Die Schülerinnen Lily und Liah der Klasse 5c wollten nicht nur einfach zusehen und nichts tun. Beide hatten die Idee, Selbstgebasteltes wie Armbänder, Solidaritätsschleifen, Anhänger, bemalte Steine und Bilder zu verkaufen. Sie bastelten in ihrer Freizeit und bauten vor Lilys Haus einen Verkaufsstand auf. Ein ganzes Wochenende über verkauften sie ihre Basteleien. Um Reklame für ihren Stand zu machen, posteten sie im Internet, z.B. auf Facebook, wo ihr Stand steht. Die Werbung hatte Erfolg. Liah: „Es sind viele Leute gekommen. Am Samstag, dem ersten Tag, kamen einige Schüler aus unserer Klasse und am Sonntag auch Nachbarn und Fremde.“ „Es waren viel mehr, als wir gedacht hatten“, so Lily. Die Armbänder waren am Ende alle ausverkauft. So brachte ein Wochenende 287,27 Euro ein. Liah und Lily spendeten das Geld der Aktion „Deutschland hilft“. Sie schrieben sogar einen Zeitungsartikel, der in der Rheinischen Post und im Ratinger Wochenblatt veröffentlicht wurde.

Liah und Lily. Ihre Devise: Wir möchten den Menschen helfen, aktiv sein, denn wenn uns so etwas passieren würde, würden wir uns auch über Hilfe freuen.






Überwältigend war dabei nicht nur das Interesse am Erwerb der Leckereien, auch die Bereitschaft zu spenden fand Isabella eindrucksvoll: „Für mich war es überraschend, dass viele über den Preis der Süßigkeiten hinaus gespendet haben. Viele haben auch auf das Wechselgeld verzichtet.“
Jonathan aus der Klasse acht findet die Aktion gut, „weil die Ukraine Hilfe von der Schule braucht und alle helfen sollten.“ Leandra, die bei der Aktion mitgemacht hat, fand es gut, „dass unsere Idee, der Ukrainer zu helfen, auch von der Schule ermöglicht und unterstützt wurde.“ Dass letztlich so viel Geld zusammen kam, fand Miya überraschend und sie ist sich sicher, „dass damit auch wirklich geholfen werden kann.“
Isabella, Miya, Leandra, Marlena und Vanessa beim Verkauf der Restbestände am letzten Tag.















